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Vorschau: ePrix von Berlin, 7. und 8. Lauf zur FIA Formel E-Meisterschaft

Vorschau: ePrix von Berlin, 7. und 8. Lauf zur FIA Formel E-Meisterschaft

Michelin bei den ePrixs von Berlin: Grüner Motorsport in der „Hauptstadt der Mobilität“

Saubere Vorstellung: Wenn am kommenden Samstag und Sonntag die FIA Formel E-Meisterschaft gleich zwei ihrer ePrixs in Berlin ausrichtet, dann können Fans und Anwohner befreit aufatmen – die erste rein elektrische Formel-Rennserie der Welt fährt völlig emissionsfrei durch die „Hauptstadt der Elektromobilität“. Anders als im Vorjahr sausen die  Elektrorenner aber nicht mehr über die Karl-Marx-Allee zum „Alex“ und zurück, sondern gehen wie bereits 2015 wieder auf dem stillgelegten Flughafen Tempelhof an den Start. Seit Beginn der Formel E ist Michelin offizieller Partner der Meisterschaft. Mit dem besonders ressourcenschonenden MICHELIN Pilot Sport EV2-Rennreifen leistet die Premiummarke einen wichtigen Beitrag zu diesem umweltfreundlichen Motorsport.

Groß und leicht, ausdauernd und schnell, mit viel Grip und wenig Rollwiderstand auf trockener wie nasser Strecke: Mit dem Pilot Sport EV2 hat Michelin einen erfolgreichen Sportpneu konzipiert, der scheinbare Gegensätze auflöst. Denn anders als in vielen anderen Rennserien müssen die Reifen in der Formel E wahre Alleskönner sein: Das Reglement erlaubt nur eine Spezifikation, die bei allen Saisonläufen und jeder Witterung funktionieren muss – im heißen Marrakesch ebenso wie im kühlen Berlin. Auch die Anzahl der Pneus pro Rennwochenende ist stark begrenzt: Jeder Fahrer erhält von Michelin insgesamt acht neue Reifen, also genau einen Satz für jeden seiner beiden Elektroboliden. Mit ihnen muss er zwei freie Trainingssessions, die Qualifikation und die sogenannte Super Pole sowie das gut einstündige Rennen bestreiten. Hinzu kommen zwei Ersatzpneus, die aber aus dem Kontingent eines vorherigen ePrix stammen. Dank dieser Selbstbeschränkung müssen erheblich weniger Reifen produziert und rund um die Welt transportiert werden.


MICHELIN Pilot Sport EV2 leistet wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit
Für die aktuelle dritte Saison der Formel E hat Michelin den zuvor eingesetzten Pilot Sport EV umfassend weiterentwickelt. Dabei konnten die Experten von Michelin den Rollwiderstand um 16 Prozent eindrucksvoll reduzieren und auch das Gewicht der Reifen nochmals senken: Ein kompletter Satz bringt nun fünf Kilogramm weniger auf die Waage, dies entspricht einer Einsparung von elf Prozent. Das zahlt sich aus und verringert im Laufe des Meisterschaftsjahrs den Einsatz von Rohstoffen um 2.500 Kilogramm. Zugleich entspricht die Ersparnis bei der Transporttonnage dem Verzicht auf 250 Reifen. Michelin minimiert auf diese Weise die Umweltauswirkungen der Rennserie. Keine andere FIA-Meisterschaft kann mit einem derart „grünen“ Fußabdruck aufwarten.

Mit seinem asymmetrischen Laufflächenprofil eignet sich der neue MICHELIN Pilot Sport EV2 (EV steht für Electriv Vehicle, Elektrofahrzeug) sogar für Regenrennen und weist auch dank seines handelsüblichen 18-Zoll-Innendurchmessers starke Ähnlichkeiten mit Serienprodukten auf. Tatsächlich dient er als Testträger für hochmoderne Technologien und fortschrittliche Materialien, die auch den Endverbrauchern zugute kommen. Beispiel Rollwiderstand: Mit dem MICHELIN Pilot Sport EV2 spulen die Formel E-Autos bei gleichem Energieeinsatz eine ganze Rennrunde mehr ab als noch mit dem Vorgänger – ohne Abstriche in puncto Traktion, Haltbarkeit oder Leistungsfähigkeit. Auch bei einem Elektrofahrzeug wie dem Renault ZOE kann sich die Reichweite pro Batteriefüllung um bis zu sechs Prozent erhöhen, wenn es auf Reifen von Michelin rollt.

„Die Rückmeldungen, die wir seit Beginn der Saison 2016/2017 von unseren Partnern auf den neuen Pilot Sport EV2 bekommen haben, waren durchgehend positiv“, betont Serge Grisin, Leiter des Formel E-Programms von Michelin.   


Nicht nur die Fahrtrichtung ist in Berlin unüblich
Auf dem Flughafen Tempelhof erwarten die französischen Pneus eher ungewöhnliche Bedingungen: Der 2,25 Kilometer lange Strecke ist topfeben und weist – anders als die meisten temporären Stadtkurse dieser Meisterschaft – mit einem sehr griffigen Betonbelag statt einer rutschigen und mitunter welligen Asphaltdecke auf. Allerdings ist dieser Untergrund extrem verschleißfördernd und verlangt den Michelin Reifen einiges ab.

„Die Strecke in Berlin unterscheidet sich total von jener, auf der wir 2015 gefahren sind“, erläutert Grisin. „Sie weist noch immer einige längere Geraden und enge Kurven auf, ist aber insgesamt nicht so verwinkelt. An der Fahrbahnbeschaffenheit hat sich indes nichts verändert, er nutzt die Reifen ab wie keine andere Straßenoberfläche dieser Meisterschaft. Der MICHELIN Pilot Sport EV, den wir zum Beginn der dritten Formel E-Saison eingeführt haben, betritt in Tempelhof Neuland. Aber da er noch verschleißresistenter ist als sein Vorgänger, sollte er diese Herausforderung gut meistern – je mehr Gummi im Verlauf des Wochenendes auf der Strecke liegt, desto besser wird es ohnehin. Das könnte speziell am Sonntagmorgen auch den Fahrern helfen, wenn es noch kühl ist.“

Das spektakuläre Layout des ausgewogenen Kurses mit seinen fünf Links- und fünf Rechtskurven führt die 20 Fahrer gegen den Uhrzeigersinn im Kreis. Anders als 2015 soll er spannende Ausbremsmanöver und packende Rad-an-Rad-Duelle begünstigen und den Zuschauern eine großartige Sicht auf das Geschehen ermöglichen. Die werden seit dem Start der Formel E bereits vor den Rennen intensiv einbezogen. Bestes Beispiel: Dank FanBoost können sie den Verlauf des ePrix direkt beeinflussen. Jene drei Fahrer, die vorab eine Online-Abstimmung auf der Website www.fanboost.formulae.com und den kostenlosen Formula E-Apps (für iOS und Android) gewinnen, dürfen die Leistung ihres Boliden in der zweiten Rennhälfte für fünf Sekunden von 170 kW (etwa 230 PS) auf 200 kW (245 PS) steigern.   


Für Renault e.dams und Sébastien Buemi läuft die Mission Titelverteidigung
Gleich drei deutsche Piloten und ein Rennstall erleben beim ePrix von Berlin ein Heimspiel. Ganz vorne dabei: Das Team Abt Schaeffler Audi gilt als größter Herausforderer des Titelverteidigers Renault e.dams – die Werksmannschaft führt die Tabelle mit 190 zu 115 Punkten aber deutlich an. Dies verdanken die Franzosen insbesondere ihrem Topfahrer Sébastien  Buemi, der fünf der sechs bisher ausgetragenen Saisonläufe für sich entscheiden konnte und mit 132 Zählern klar vor dem zweitplatzierten Abt-Piloten Lucas di Grassi (89) liegt. Dessen Teamkollege Daniel Abt rangiert derzeit auf der zehnten Position.

Als bester Deutscher reist Nick Heidfeld in die Bundeshauptstadt. Der 186-malige Grand Prix-Teilnehmer ist in dieser Saison für das indische Mahindra-Team unterwegs und darf sich bislang über drei dritte Plätze freuen. Als Formel E-Rookie startet Maro Engel in Berlin mit einem Auto des monegassischen Herstellers Venturi.   


Kompakt und knackig: Der Zeitplan des Berlin ePrix
Die Formel E hält zwar auch in der dritten Saison an ihrem Eintageskonzept fest, in Berlin bestreitet die erste Meisterschaft für rein elektrisch angetriebene Formelfahrzeuge jedoch zwei Läufe – den ersten am Samstag (10. Juni), den zweiten am Sonntag (11. Juni). Der Zeitplan sieht dabei jeweils wie folgt aus:
08:00 – 08:45 Uhr: 1. Freies Training
10:30 – 11:00 Uhr: 2. Freies Training
12:00 – 13:00 Uhr: Qualifying
12:45 – 13:00 Uhr: Super Pole
15:00 – 15:10 Uhr: Fahrerparade
16:00 – 17:00 Uhr: Rennen
(alle Uhrzeiten MESZ)   

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