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Vorschau: WM-Rallye Korsika

Vorschau: WM-Rallye Korsika

„Rallye der 10.000 Kurven“: Top-Teams profitieren bei Asphalt-Premiere der neuen World Rally Cars von Reifen von Michelin

Die FIA Rallye-Weltmeisterschaft ist reif für die Insel: Am kommenden Wochenende gastieren die vermutlich besten Lenkradartisten des Planeten auf Korsika. Der vierte von 13 WM-Läufen ist zugleich die erste echte Asphalt-Rallye der Saison. Traditionell setzt die Mehrzahl der Top-Teams auf den kurvenreichen Straßen des Mittelmeer-Eilands auf Reifen von Michelin. Bei trockenen Witterungsbedingungen profitieren Sébastien Ogier, Jari-Matti Latvala, Thierry Neuville & Co. vom profilierten in den beiden Laufflächenmischungen S5 und H5. Sollte der Himmel seine Schleusen weit öffnen, sorgt die aktuelle Ausbaustufe des Regenspezialisten MICHELIN Pilot Sport FW3 auch bei Starkregen für bestmöglichen Grip.

In diesem Jahr wird die Rallye-Weltmeisterschaft ihrem Ruf als eines der abwechslungsreichsten Motorsportspektakel einmal mehr gerecht. Das gilt sowohl für die Vielfalt an unterschiedlichen Fahrbahnbelägen als auch für die Leistungsdichte innerhalb des hochkarätigen Starterfeldes. Bei den ersten drei WM-Läufen der Saison meisterten die Teams den anspruchsvollen Mix aus Asphalt und dem sogenannten „schwarzem Eis“ in Monte Carlo, frästen in Schweden dank zentimeterlanger Spike-Reifen mit rund 200 km/h über Eis und Schnee und pflügten in Mexiko durch schroffen Schotter. Hinzu kommt: Mit Sébastien Ogier, Jari-Matti Latvala und Kris Meeke trug sich stets ein Pilot einer anderen Marke in die Siegerliste ein – nach den Ford Fiesta WRC des Teams M-Sport bei der „Monte“ siegte Toyota in Skandinavien und Citroën in Mittelamerika. Eines haben freilich alle drei Werksteams mit der Abordnung von Hyundai gemeinsam: Sie vertrauen auf Reifen von Michelin.

An diesem Wochenende steht eine weitere Herausforderung auf dem Programm. Zum ersten Mal geht die neue Generation der World Rally Cars (WRC) bei einer reinen Asphalt-Veranstaltung auf Bestzeitjagd. Dabei stellen die ultraschnellen Allradler dank ihrer ausgeklügelten Aerodynamik sowie der bis zu 400 PS starken Turbomotoren nicht nur an die Fahrer nochmals höhere Ansprüche – auch die Pneus sind bei der Jagd nach Bestzeiten größeren Belastungen ausgesetzt. Denn das üppige Flügelwerk ermöglicht im Vergleich zu den letztjährigen Fahrzeugen einen deutlich höheren Anpressdruck. Wie gewohnt profitieren die Partnerteams von Michelin auf Korsika vom umfangreichen Know-how der Premiummarke.

MICHELIN Pilot Sport FW3 sorgt auch bei Starkregen für bestmögliche Traktion
Der Reifenspezialist stellt für die Turbo-Allradler der Topkategorie WRC (World Rally Cars) drei verschiedene Rallye-Pneus vom Typ Pilot Sport bereit. Je nach Witterung und Temperatur können Ott Tänak, Dani Sordo, Craig Breen und ihre Kollegen zwischen dem besonders weichen MICHELIN Pilot Sport S5, dem H5 mit der härteren Laufflächenmischung sowie dem FW3 (Full Wet) wählen. Die aktuelle Ausbaustufe des Regenexperten aus Clermont-Ferrand könnte auf Korsika ihr Wettbewerbsdebüt feiern – wahre Wetterkapriolen waren auf der Mittelmeerinsel in der Vergangenheit keine Seltenheit. Sowohl der MICHELIN Pilot Sport S5 als auch der H5 verfügen über ein asymmetrisches Laufflächenprofil, während der Pilot Sport FW3 mit seinem symmetrischen Profil eine besonders hohe Wasserverdrängung ermöglicht. Die WRC2-Partnerteams von Michelin profitieren beim französischen WM-Lauf vom neuen Pilot Sport RH3. Der Pneu ermöglicht noch höhere Seitenführungskräfte als der Vorgänger.

„Auf den Wertungsprüfungen der Rallye Korsika werden die Reifen traditionell sehr stark beansprucht“, erklärt Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „Dies ist der härteste Asphaltlauf der Saison. Daher gehen wir davon aus, dass unsere Partner bei trockenen Witterungsbedingungen auf den härteren MICHELIN Pilot Sport H5 zurückgreifen werden. Der Pneu ist ideal für diese Art von Rallyes. Bei kühleren Temperaturen oder leichtem Regen dürfte hingegen die S5-Variante des Pilot Sport die erste Wahl sein. Mit beiden Laufflächenmischungen haben wir in der Vergangenheit bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Hinzu kommt: Im Rahmen der Testfahrten, die wir hier auf Korsika mit der aktuellen World Rally Car-Generation absolvierten haben, stellte der MICHELIN Pilot Sport seine Wettbewerbsfähigkeit und Langlebigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Dank der noch stärkeren, noch spektakulären Autos dürfen sich die Fans an diesem Wochenende einmal mehr auf eine faszinierende Show freuen.“

Den World Rally Car-Piloten stehen auf Korsika maximal 32 Reifen zur Verfügung. Dabei können sie auf ein Kontingent von 32 MICHELIN Pilot Sport H5-, 22 S5-Pneus sowie 8 FW3 zugreifen. Eine klimatische Besonderheit des Eilands sorgt bei der Rallye Korsika für eine zusätzliche Herausforderung: Der zum Teil immense Zeitversatz zwischen dem Moment, wenn die Pneus für den nächsten Rallye-Abschnitt gewählt werden müssen und dem Start in die WP, kann mitunter mehrere Stunden betragen. Für die optimale Reifenstrategie arbeiten die Partnerteams von Michelin daher besonders eng mit den Ingenieuren der Marke zusammen. Die letzte Entscheidung aber trifft natürlich immer der Fahrer. Michelin bringt insgesamt 1.990 Reifen in den Service-Park von Bastia – 790 für die World Rally Cars und 1.200 für die Partnerteams in der WRC2-Kategorie.   

Vollgas in Napoleons Heimat: Rauer Asphalt, steile Abhänge, tausende Kurven
Die kurvenreichen und sehr schnellen Bergstraßen der Rallye Korsika – unter Fans als „Rallye der 10.000 Kurven“ bekannt – erfordern von den Teams höchste Konzentration. Für Fehler ist hier im wahrsten Wortsinne kein Platz: Während auf der einen Fahrbahnseite massive Felsen rasch das vorzeitige Aus bedeuten können, geht es auf der anderen nicht selten steil bergab. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der französische WM-Lauf von September auf April vorverlegt. Die Organisatoren hoffen dadurch, das Risiko von Starkregen zu minimieren. 2015 ging die „Tour de Corse“ als kürzeste WM-Rallye aller Zeiten in die Geschichte ein. Nachdem extreme Unwetter viele Straßen unterspült hatten, mussten mehrere Prüfungen abgesagt werden.


Taktisch kluge Fahrweise ist auf Korsika ein Muss
In dieser Saison stehen auf der Heimatinsel von Napoleon Bonaparte zehn WP über insgesamt 316,76 Kilometer auf dem Programm – rund 73 Kilometer weniger als noch im Vorjahr. Auf der Freitagsetappe müssen die Besatzungen taktisch besonders clever zu Werke gehen, denn die beiden WP „Pietrosella – Albitreccia“ und „Plage du Liamone – Sarrola-Carcopino“ werden jeweils zwei Mal und ohne zwischenzeitlichen Service absolviert. Der Zeitplan sieht lediglich eine sogenannte Reifenwechselzone vor. Eine Beschädigung am Fahrzeug kann somit bereits früh das vorzeitige Aus bedeuten. Der Samstag ist der längste Tag der Rallye. Die 131,92 WP-Kilometer verteilen sich ebenfalls auf zwei Prüfungen, die zwei Mal gefahren werden. Am Sonntag gehen die Piloten dann auf der WP „Antisanti – Poggio di Nazza“, mit knapp 54 Kilometern die längste Prüfung der gesamten Veranstaltung, sowie „Porto-Vecchio – Palombaggia“ auf Zeiten- und Punktejagd. Denn auf der abschließende Power Stage können sich die fünf schnellsten Teams zusätzliche WM-Zähler sichern.   

Spannender Mehrkampf um die WM-Führung
Nach drei Läufen führen Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia im Michelin bereiften Ford Fiesta WRC die WM-Wertung mit 66 Zählern an. Dicht dahinter lauern Jari-Matti Latvala/ Miikka Anttila im ebenfalls mit Pneus von Michelin bestückten Toyota Yaris WRC auf ihre Chance. Das finnische Duo hat lediglich acht Punkte Rückstand. Platz drei belegen Ott Tänak und Copilot Martin Jarveoja im zweiten Ford Fiesta WRC (48 Punkte). Die Positionen vier und fünf haben aktuell dieHyundai-Teams Dani Sordo/ Marc Marti (30 Punkte) und Thierry Neuville/ Nicolas Gilsoul inne, die beide einen Michelin bereiften i20 WRC pilotieren. Auf Rang sechs folgt mit Mexiko-Sieger Kris Meeke der erste Citroën-Chauffeur. Die französische Equipe ist in dieser Saison wieder werksseitig vertreten und vertraut mit ihrem C3 WRC wie der Großteil der Top-Mannschaften auf Reifen von Michelin.

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