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Motorsport

Von der Rennstrecke auf die Straße

Der motorsportliche Wettbewerb gehört seit Gründung des Unternehmens zur DNA von MICHELIN. Und wo immer die Marke antrat, erreichten ihre Partner Siege und Titel in Serie.

Den ersten davon holte MICHELIN auf zwei Rädern – und noch ohne Motor: 1891 rüsteten die Brüder Édouard und André Michelin den Radrennfahrer Charles Terront für das 1.200-Kilometer-Nonstop-Rennen Paris-Brest-Paris mit ihrem revolutionären demontierbaren Luftreifen aus. Der Marathon-Radler gewann die Tour mit neun Stunden Vorsprung. 1895 startete dann bei der Wettfahrt Paris-Bordeaux-Paris erstmals ein Rennwagen mit Bereifung von MICHELIN – der Auftakt zu einer beispiellosen Erfolgsserie in praktisch allen Motorsportkategorien rund um den Globus.

Testlabor mit Extrembedingungen

Seit dieser Pionierzeit bis zum heutigen Tage blieb die Philosophie von MICHELIN stets die gleiche: Der Rennsport bildet mit seinen extremen Einsatzbedingungen das ideale Testlabor für Innovationen. Kaum etwas treibt den technologischen Fortschritt so stark voran wie die Rückkoppelung von der Rennstrecke zu den Serienprodukten.

Als echte „Racer“ haben die Spezialisten in der Rennsportabteilung Michelin Competition natürlich noch einen weiteren Antrieb: Sie wollen gewinnen. Und damit die Leistungsfähigkeit der Premiumprodukte von MICHELIN immer wieder unter Beweis stellen.



Erfolgsgeschichte von Formel 1 bis MotoGP

Dabei stellte sich Michelin den unterschiedlichsten Herausforderungen. In der Formel 1, bei Sportwagenrennen wie den „24 Stunden von Le Mans“ und hochklassigen GT- oder Tourenwagenserien geht es um puren Speed. In der Rallye-Weltmeisterschaft um Robustheit und Grip auf Schotter und Schnee, auf Matsch und Asphalt. In Markenpokalen wie der Formel Renault oder dem Porsche Carrera Cup oder Porsche Supercup stehen Chancengleichheit und Kostensenkung für alle Teilnehmer im Vordergrund.

Ebenso vielseitig präsentieren sich die Zweirad-Bühnen, auf denen Michelin zahllose Erfolge feierte. Als in den beiden Königsklassen noch Wettbewerb auf dem Reifensektor herrschte, war die Marke Serienweltmeister in der MotoGP und in der Superbike-WM. Auch in der Motocross-, Enduro- und Trial-WM setzen Spitzenfahrer auf die Reifen mit dem Michelin Mann auf der Flanke.

Umweltschonung: auch im Motorsport das Thema der Zukunft

So wichtig Titel und Siege sind – für MICHELIN stehen immer die Erkenntnisse für die Serie im Vordergrund. Und das bedeutet heute vor allem: optimale Energieeffizienz, Langlebigkeit und Schonung von Ressourcen. Auf diese Weise bleibt der Motorsport bei MICHELIN auch weiterhin relevant für die Serienentwicklung.



Rallye-WM und IRC, Le Mans und Langstrecken-Weltmeisterschaft – in Rennserien, die einen offenen Wettbewerb zwischen den Reifenpartnern zulassen, siegte auch 2012 MICHELIN. Denn die Marke sucht den direkten Vergleich – und engagiert sich mit Vorliebe dort, wo starke Gegner warten.

So gewann die Marke 2012 sämtliche Läufe zur Rallye-Weltmeisterschaft, die Partner von MICHELIN holten folgerichtig den Fahrer- und den Markentitel. In der zweiten globalen Rallye-Serie, der Intercontinental Rally Challenge (IRC), eroberte MICHELIN seit dem Start der Serie bis zu ihrer letzten Saison 2012 jeden Titel. In der neuen Saison tritt die neu formierte Rallye-Europameisterschaft an die Stelle der IRC – und auch dort will der Reifenspezialist seine Erfolggeschichte fortschreiben.

Bei den Langstrecken-Sportwagenrennen ist MICHELIN seit Jahren das Maß der Dinge. In der Debütsaison der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gewannen Partner des französischen Reifenspezialisten alle ausgeschriebenen Weltmeistertitel. Gerade das immense Langstrecken-Know-how setzt der französische Reifenhersteller gezielt zur Weiterentwicklung seiner Serienprodukte ein – denn Langlebigkeit, Energieeffizienz und Vielseitigkeit sind bei Sportwagenrennen ebenso wichtig wie auf den täglichen Wegen im Alltagsverkehr.

So nutzt MICHELIN das Engagement im Motorsport seit jeher als ideale Möglichkeit, die Qualität seiner Produkte unter extremen Einsatzbedingungen zu demonstrieren und weiterzuentwickeln.

Eine Erfolgsgeschichte in Zahlen (Auszug)

  • Formel 1: 5 Fahrer-, 4 Konstrukteurstitel; von 1977 bis 1984 und 2001 bis 2006 gewann Michelin fast die Hälfte aller Grand Prix
  • Rallye-WM: 20 Fahrer-, 22 Markentitel
  • Le Mans: 21 Gesamtsiege, davon 15 seit 1998 in Folge
  • Rallye Dakar: 15 Siege bei 22 Teilnahmen
  • MotoGP: 26 Fahrertitel
  • Superbike-WM: 10 Fahrertitel in Folge

(Stand: 2012)


Erfolge 2012 - Automobil-Rennserien

Erfolge 2012 - Motorrad-Rennserien