REIFEN FINDENREIFEN FINDEN ALLE REIFEN ANZEIGENALLE REIFEN ANZEIGEN HÄNDLER FINDENHÄNDLER FINDEN

News Center

Vorschau: WM-Rallye Schweden

Vorschau: WM-Rallye Schweden

Schneller, weiter, stärker: Die Werkspartner von Michelin setzen für schwedischen „Winter-Grand Prix“ auf Spikereifen X-Ice North 3

Im vollen Drift mit bis zu 200 km/h über vereiste Schneepisten und furchterregende Sprungkuppen: Bei der Rallye Schweden müssen die Lenkradakrobaten der Rallye-Weltmeisterschaft besonders viel Vertrauen in die Reifen ihrer nunmehr fast 400 PS starken Turbo-Allradler haben. Die Werksteams von M-Sport, Hyundai, Citroën und Toyota setzen auch für ihre neu entwickelten World Rally Cars wieder auf den mit 384 Spike-Nägeln bestückten X-Ice North 3 von Michelin. Er vereint hohe Lenkpräzision über große Prüfungsdistanzen mit viel Grip und Traktion.

Sie sind 20 Millimeter lang und ragen 6,5 Millimeter aus dem Profil hervor, wiegen pro Stück vier Gramm und bestehen aus einer speziellen Tungsten-Stahllegierung: Die 384 Spikes des X-Ice North und ihre spezielle Verankerung in den gerade Mal 195 Millimeter breiten 15-Zoll-Reifen gehören zu den besonders gut gehüteten Geheimnissen der Motorsportabteilung von Michelin. Die Aufgabe der Hightech-Winterspezialisten ist klar definiert: Durch die Schneeoberfläche der zumeist anmutig geschwungenen Waldwege sollen sie auf den Wertungsprüfungen (WP) der Rallye Schweden sicheren Halt im festeren Untergrund finden, auch auf vereisten Passagen viel Grip bieten und selbst schlechte Streckenbedingungen möglichst unbeschadet überstehen.


Neue World Rally Cars stellen Rallye-Schweden-Pneus auf harte Probe
Nie zuvor wurden die speziell für die Rallye Schweden konstruierten Pneus von Michelin so gefordert wie der X-Ice North 3 in dieser Saison, selten wurde die Technologie künftiger Winterreifengenerationen einem schonungsloseren Härtetest unterzogen. Denn schon der Saisonauftakt in den Seealpen oberhalb von Monte Carlo hat gezeigt: Die jüngste Evolution der World Rally Cars – aerodynamisch ausgefeilt und mit rund 400 PS nochmals über 20 Prozent stärker als ihre Vorgänger – sind die schnellsten Autos, die den schwedischen WM-Lauf jemals in Angriff genommen haben. Das weiß auch Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Engagements von Michelin.

„Die neuen, leistungsstärkeren World Rally Cars stellen größere Anforderungen an unsere Reifen. Die Fahrer werden sich das Leistungsvermögen der Pneus zum Beispiel durch etwas vorsichtigeres Bremsen gut einteilen müssen, damit die Spike-Reifen auch am Ende ihrer Einsatzzeit noch ihr volles Potenzial ausspielen können“, betont der Franzose. Dies gilt erst recht, sollte wie im Vorjahr Tauwetter den Schotterbelag der Waldwege zum Vorschein bringen. „Wenn die Schnee- und Eisschicht aufbricht und die Naturwege durchkommen, dann setzt dies den Spikes der Reifen naturgemäß noch stärker zu – danach können sie auf Schnee und Eis nicht mehr die gleiche effektive Wirkung entwickeln wie zuvor.“   


Einzige echte Winter-Rallye im WM-Kalender in schneesicherere Region verlegt
nt der Prüfungen modifiziert. Die 21,26 Kilometer lange „Hof – Finnskog“ ist sogar komplett neu. Sie wird am Freitag zweimal befahren (WP 3 und 6) und liegt wie fast alle WP der ersten Etappe jenseits der Grenze in Norwegen. Darüber hinaus, so Morelli, „besucht die Rallye Schweden viele klassische Wertungsprüfungen wie ,Vargasen‘, ,Varmullsasen‘ und ,Likenäs‘, die zuletzt 2011 zum Programm gehörten. In jenem Jahr gab es sehr viel Schnee.“

Mangelnde winterliche Bedingungen für die WP „Torsby“, die den Freitag ebenso beschließt wie am Sonntag als sogenannte „Power Stage“ die gesamte Rallye, befürchtet Jacques Morelli nicht: „Sie ist garantiert vereist, denn sie wird regelmäßig mit Wasser besprüht.“ Besonderheit dieser 16,43 Kilometer langen Herausforderung: Das Ziel der Prüfung liegt in unmittelbarer Nähe des Service Parks, der von Karlstad in die gut 100 Kilometer entfernte 4.400-Einwohner-Gemeinde Torsby verlegt wurde – eine echte Rallye-Hochburg, aus der zum Beispiel der Rallye-Clan von Lars-Erik und Stig-Olov Walfridsson stammt. Zu ihm gehört auch Pernilla Walfridsson, die Ehefrau von Ex-Weltmeister Petter Solberg.   


Pro World Rally Car stellt Michelin acht Sätze des X-Ice North 3 bereit
Viel Auswahl haben die Rallye-Fahrer in Schweden nicht, was die Reifen ihrer Turbo-Allradler betrifft: Das Reglement erlaubt nur ein Profilmuster und eine Laufflächenmischung. Inklusive des Shakedowns, der offiziellen Testgelegenheit am Donnerstagmorgen ab 8.00 Uhr, stehen jeder World Rally Car-Crew insgesamt 32 Pneus zu. In der WRC2-Klasse, in der die gut 270 starken R5-Autos an den Start gehen, sind es pro Fahrer 30 Reifen. Michelin transportiert 1.020 Pneus nach Torsby, von denen 450 für die Topkategorie und 570 für die WRC2 bestimmt sind.   


Neue WRC-Generation: Die schnellsten Rallye-Autos der WM-Historie
Schon die Rallye Monte Carlo hat bewiesen: Die neue World Rally Car-Generation bietet spektakulären Sport und eine faszinierende Leistungsdichte. Als Tabellenführer reist das Team M-Sportgen Schweden und hat neben den beiden Ford Fiesta WRC für die Titelverteidiger Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) sowie Ott Tänak/Martin Järveoja (EST/EST) – beide Crews setzen auf Reifen von Michelin – noch ein weiteres Auto für Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB) für die Markenwertung genannt. Dieser Fiesta rollt auf Pneus eines Wettbewerbers. Mit Mads Östberg feiert in Schweden ein alter Bekannter sein Debüt in einem World Rally Car der neuen Generation. Der Norweger pilotiert gemeinsam mit Beifahrer Ola Floene einen Michelin bereiften Ford Fiesta WRC, für dessen Vorbereitung Östbergs eigenes Team verantwortlich zeichnet. Der Allradler tritt offiziell unter der Nennung von M-Sport an.

Hyundai Motorsport sinnt nach dem nur knapp verpassten „Monte“-Sieg auf Revanche und bringt drei Exemplare des neuen i20 Coupé WRC an den Start. Am Steuer: Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B), Dani Sordo/Marc Marti (E/E) und Hayden Paddon/John Kennard (NZ/NZ). Die Rallye-Reifen stammen jeweils von Michelin.   


Mit Citroën und Toyota kehren zwei Weltmeisterteams zurück nach Schweden
Auch Citroën fühlte sich mit dem neuen C3 WRC beim Heimspiel unter Wert geschlagen und peilt zur Wiedergutmachung eine Podiumsplatzierung in Schweden an. Im Mittelpunkt stehen dabei Kris Meeke/Paul Nagle aus Nordirland sowie Craig Breen/Scott Martin (IRL/GB), während sich Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau (F/F) noch mit dem DS3-WRC-Vorjahresmodell begnügen müssen. Die Werksmannschaft vertraut ebenfalls auf Reifen aus Clermont-Ferrand.

Auf zwei Autos konzentriert sich in Schweden auch das Engagement von WM-Neu- oder Wiedereinsteiger Toyota. Die vom neu gegründeten Team des vierfachen Weltmeisters Tommi Mäkinen im finnischen Jyväskylä entwickelten und Michelin bereiften Yaris WRC pilotieren Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (SF/SF) und ihre Landsleute Juho Hänninen/Kaj Lindström.   


18 Wertungsprüfungen mit atemraubend hohen Geschwindigkeiten
Die Rallye Schweden beginnt bereits am Donnerstagabend um 20.08 Uhr mit der beliebten Zuschauerprüfung auf der Trabrennbahn von Karlstad. Am Freitag folgen sieben weitere WP über eine Länge von 145,65 Kilometer, die fast ausschließlich in Norwegen liegen. Am Samstag stehen sechs Prüfungen auf dem Programm, bevor es in Karlstad ab 17.45 Uhr ein zweites Mal über das Pferdegeläuf geht. Am Samstag beschließen zwei Durchgänge über die WP „Likenäs“ – die erstmals in Gegenrichtung gefahren wird – sowie die „Torsby“-Power Stage den zweiten WM-Lauf der Saison.

Kontakt

News Center +49 (0)721/530-0

webmaster@michelin-online.de