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Vorschau: Rallye Finnland, 9. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017

Vorschau: Rallye Finnland, 9. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2017

Auf dem Sprung: Rallye-Asse profitieren bei finnischem Highspeed-Spektakel von der Leistungsfähigkeit des MICHELIN LTX Force

Vollgas im finnischen Fichtendickicht: Die Rallye-Weltmeisterschaft gastiert am kommenden Wochenende im hohen Norden. Der neunte Saisonlauf zählt zu den spektakulärsten Veranstaltungen des gesamten Jahres. Mit atemberaubenden Geschwindigkeiten, dramatischen Driftwinkeln und fast 50 Meter weiten Sprüngen gilt die Rallye Finnland als eine der ultimativen Herausforderungen im Motorsport. Wie bei allen WM-Läufen vertrauen nahezu alle Top-Teams auf Reifen von Michelin. Die fast 400 PS starken World Rally Cars profitieren auf den ultraschnellen Waldwegen von der Performance und Robustheit des MICHELIN LTX Force-Schotterpneus. Die französische Premiummarke ist in Finnland seit 2011 ungeschlagen.

Die WM-Rallye Finnland durfte sich in ihrer nahezu siebzigjährigen Geschichte bereits mit zahlreichen beeindruckenden Spitznamen schmücken. Der Titel „Grand Prix von Finnland“ fasst das, was die weltbesten Lenkradartisten am kommenden Wochenende rund um die Studentenstadt Jyväskylä erwartet, vermutlich am besten zusammen: Auf den breiten, mit feinem Schotter bedeckten Waldwegen erreichen die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h. Bislang war Finnland der Schauplatz von neun der zehn schnellsten Events in der Geschichte der Rallye-WM. Im vergangenen Jahr stellte Kris Meeke mit seinem Michelin bereiften Citroën DS3 WRC eine neue Bestmarke auf: Der Brite zirkelte seinen Turbo-Allradler mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 126,2 km/h durch das Tannengehölz. Am kommenden Wochenende könnte dieser Rekord fallen. Denn in dieser Saison verfügen die World Rally Cars über noch mehr Leistung und eine äußerst ausgeklügelte Aerodynamik.

Eine weitere Besonderheit, die den finnischen WM-Lauf auszeichnet, sind die zahlreichen Sprünge. Bei der Landung wirken auf die Pneus und das Fahrwerk enorme Kräfte. Hinzu kommt: Nach der ersten Durchfahrt hinterlassen die kraftvollen Allradler auf den Schotterwegen häufig Spurrillen und graben bisweilen spitze Steine aus dem Untergrund. Da die Wertungsprüfungen mit zahlreichen „blinden“ Kuppen gespickt sind, kommt dem sogenannten Aufschrieb, mit dem der Copilot dem Fahrer den Streckenverlauf „vorbetet“, eine besonders große Bedeutung zu.


Schotterspezialist verhilft Partnern zum Sieg

Bei der finnischen Hochgeschwindigkeitsjagd vertraut ein Großteil der Teilnehmer in der Topkategorie traditionell auf die Pneus aus Clermont-Ferrand. Michelin stellt seinen Partnerteams den MICHELIN LTX Force in der härteren H4- und der weicheren S5-Laufflächenmischung zur Verfügung. Beide sind laufrichtungsgebunden und verfügen über das gleiche asymmetrische Profil. Der härtere MICHELIN LTX Force H4 zeichnet sich durch seine äußerst robuste Konstruktion und große Aufstandsfläche aus. Er kombiniert hohe Langlebigkeit mit bestem Grip. Dieser Pneu eignet sich für harte Untergründe und Temperaturen über 15 Grad Celsius. Demgegenüber entfaltet der LTX Force S5 sein volles Potenzial auf Strecken mit weicheren, sandigeren Oberflächen, bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius sowie bei Nässe. Bei der Rallye Finnland dürfte diese Version somit für die meisten Fahrer die erste Wahl darstellen. Die S5-Variante überzeugt ebenfalls mit ihrer äußerst robusten Konstruktion und der großen Aufstandsfläche – aufgrund der weicheren Laufflächenmischung erreicht sie die optimale Betriebstemperatur noch schneller und ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten sowie hervorragende Traktion.

Im Rahmen der Rallye Finnland dürfen die World Rally Cars gemäß Reglement maximal 28 Reifen verwenden – inklusive einem Satz für den Shakedown. Dabei können sie aus einem Kontingent von 28 S5- und 16 H4-Pneus wählen und profitieren somit bei jeder Witterung von vorbildlicher Zuverlässigkeit, erstklassiger Traktion und purer Schnelligkeit. Auch in der WRC2-Klasse vertraut ein Großteil des Feldes auf Reifen von Michelin. Hier kommt neben dem MICHELIN LATITUDE Cross in der weicheren S80-Mischung auch die härtere H90-Variante zum Einsatz. Inklusive der 880 Pneus für die WRC2-Kategorie bringt Michelin 1.672 Reifen nach Jyväskylä.

Der MICHELIN LTX Force hat seine Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit in diesem Jahr bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Partnerteams von Michelin gewannen mit diesem Pneu sämtliche Schotter-Rallyes. Citroën-Werkspilot Kris Meeke triumphierte mit ihm in Mexiko, Thierry Neuville trug sich im Michelin bereiften Hyundai i20 WRC in Argentinien und Polen in die Siegerliste ein, Sébastien Ogier stand in Portugal mit dem von Michelin ausgestatteten Ford Fiesta WRC auf dem obersten Podest und Teamkollege Ott Tänak feierte mit dem Spezialisten für loses Geläuf auf Sardinien seinen ersten WM-Sieg.


MICHELIN LTX Force S5 brilliert mit großer Vielseitigkeit

„Seit seiner Wettbewerbspremiere bei der Rallye Mexiko im März stellte der MICHELIN LTX Force S5 seine Vielseitigkeit bereits mehrfach unter Beweis: Er beeindruckte bei ganz unterschiedlichen Bedingungen mit einer Top-Performance“, erläutert Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „In Mexiko kam diese Laufflächenmischung trotz des sehr trockenen und heißen Wetters auf 85 Prozent der Gesamtdistanz zum Einsatz. Bei der Rallye Polen hingegen herrschten nass-kalte Witterungsbedingungen – hier war dieser Pneu während der gesamten Rallye die erste Wahl. Dies zeigt, dass der MICHELIN LTX Force S5 vielseitig einsetzbar ist und seine Stärken über ein sehr breites Spektrum ausspielt. Genau das war eines der Ziele, die wir uns bei der Entwicklung dieses Pneus gesetzt hatten. Bislang griffen die Fahrer wann immer möglich zur S5-Variante. Das ist ein schönes Kompliment an die Entwicklungsabteilung von Michelin Motorsport. Die Kollegen haben wirklich einen tollen Job gemacht. Für die Rallye Finnland gilt: Wenn es trocken ist, erschwert der lose Schotter die Suche nach Traktion. Die Teams, die als erste auf die Strecke müssen, haben somit unter Umständen einen Nachteil, denn sie übernehmen die ungeliebte Rolle des Straßenkehrers. Bei Nässe sieht das hingegen anders aus: Dann kann eine frühe Startposition sogar von Vorteil sein. Ganz gleich, wie das Wetter werden wird: Mit ihren zahlreichen Sprüngen und den hohen Geschwindigkeiten bietet die Rallye Finnland stets eine fantastische Show.“

Bei der Entwicklung der neuen S5-Laufflächenmischung berücksichtigten die Experten von Michelin neben dem gestiegenen Anforderungsprofil der Allradler auch die für die Saison 2017 geltenden Reglementsänderungen. Dabei kommen die aktuellen Innovationen aus der Königsklasse des Rallye-Sports stets auch den Kunden von Michelin zugute. Denn traditionell lässt der Reifenhersteller das im Motorsport gewonnene Know-how in die Entwicklung seiner Serienpneus einfließen.


Wer schlägt die Nordmänner im eigenen Wohnzimmer?

Schon 1973, im Gründungsjahr der Rallye-Weltmeisterschaft, gehörte die „Rallye der 1000 Seen“ – so der damalige Name – zum Kalender. Die Weitflugkünstler messen sich aber bereits seit 1951 mit wagemutigen Sprüngen über die Schotterkuppen der finnischen Wälder. Seither gaben hier vor allem die Skandinavier das Tempo vor: Bei 54 der bislang 66 Ausgaben der Rallye Finnland stand ein Nordmann ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Nur wenigen Südeuropäern konnten diese Phalanx seither durchbrechen. Hierzu zählt neben Sébastien Loeb, Carlos Sainz und Didier Auriol auch der amtierende Champion Sébastien Ogier, der den finnischen WM-Lauf 2013 im mit Pneus von Michelin bestückten VW Polo R WRC gewann. Im vergangenen Jahr sicherte sich Kris Meeke im Michelin bereiften Citroën DS3 WRC ebenfalls seinen Platz in dieser exquisiten Liste.


WP-Klassiker mit Nervenkitzelgarantie

Die diesjährige Rallye Finnland führt über 25 Wertungsprüfungen (WP) mit 315,62 Kilometern. Dreh und Angelpunkt ist der Serviceplatz in Jyväskylä, der traditionell zahlreiche Zuschauer anlockt. Los geht es am Donnerstag mit dem Shakedown, am Abend beginnt die eigentliche Bestzeitjagd mit der 2,31 Kilometer kurzen Zuschauerprüfung „Harju“ in den Straßen der Regionalmetropole. Am Freitag erwartet die Teams ein kleiner Rallye-Marathon: Nicht weniger als zwölf Prüfungen stehen auf dem Programm – darunter WP-Klassiker wie „Jukojärvi“, „Urria“, „Laukaa“ und „Lankamaa“. Sébastien Ogier, Kris Meeke, Thierry Neuville und ihre Kollegen verbringen fast 16 Stunden hinter dem Steuer ihrer Turbo-Allradler.


Am Samstag reist der Rallye-Tross in südliche Richtung nach Jämsä. Dabei geht es jeweils zwei Mal über die 23,52 Kilometer lange „Päijälä“ sowie die 14,85 Kilometer lange „Pihlajakoski“ – letztere wird in dieser Form zum ersten Mal unter die Räder genommen. Hinzu kommt die mit 4,21 Kilometern vergleichsweise kurze „Saalahti“-Prüfung. Zu den Höhepunkten der gesamten Rallye gehört die WP „Ouninpohja“ – eine der berühmtesten Prüfungen im Rallye-Zirkus. Sie führt über 24,36 Kilometer und wird im Vergleich zum Vorjahr in umgekehrter Richtung absolviert. Die Sonntagsetappe ist mit 33,84 Kilometern verteilt auf vier Prüfungen sehr kurz. Dabei fungiert die 10,12 Kilometer lange „Oittila“ bei der zweiten Durchfahrt als Power Stage. Hier können sich die fünf schnellsten Fahrer maximal fünf zusätzliche WM-Zähler sichern.


Hochspannender WM-Kampf: Neuville jagt Ogier

Mit dem Sieg bei der Rallye Polen – ihrem dritten in dieser Saison – haben sich Thierry Neuville und Beifahrer Nicolas Gilsoul im Michelin bereiften Hyundai i20 WRC bis auf elf Punkte an die WM-Führenden Sébastien Ogier/Julien Ingrassia herangepirscht. Für die koreanische Marke kämpfen auch Dani Sordo/Marc Marti sowie Hayden Paddon/Sebastian Marshall um WM-Punkte. Ogier führt das Gesamtklassement im ebenfalls mit Pneus von Michelin bestückten Ford Fiesta WRC mit 160 Punkten an. Dabei muss der Titelverteidiger in Finnland auf Konkurrenz aus dem eigenen Lager aufpassen: Auch Ott Tänak und Beifahrer Martin Järveoja zählen zu den Anwärtern auf den Sieg.

Toyota-Werksfahrer Jari-Matti Latvala rangiert aktuell auf Platz drei der Fahrerwertung. Der Finne hat im Michelin bereiften Toyota Yaris WRC 112 Zähler auf dem Konto und konnte sein Heimspiel bereits drei Mal gewinnen: 2010 triumphierte er am Steuer des Ford Focus WRC, 2014 und 2015 ließ der Finne der Konkurrenz mit dem VW Polo R WRC keine Chance. Zusätzlich setzt Toyota zwei weitere World Rally Cars für Esapekka Lappi/Janne Ferm und Juho Hänninen/Kaj Lindström ein.

Bei Citroën geben Kris Meeke und Beifahrer Paul Nagle ihr Comeback, nachdem sie in Polen das Cockpit des Michelin bereiften Citroën C3 WRC noch dem Norweger Andreas Mikkelsen überlassen mussten. Dass Meeke zu den absoluten Top-Piloten im Feld zählt, stellte er spätestens mit seinem Finnland-Sieg im vergangenen Jahr unter Beweis. Die beiden anderen Werks-Citroën werden pilotiert von Craig Breen/Scott Martin und Khalid Al Qassimi/Chris Patterson. Sie rollen ebenfalls auf Reifen der französischen Premiummarke

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