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Vorschau: 24 Stunden Nürburgring 2017

Vorschau: 24 Stunden Nürburgring 2017

Michelin peilt den 18. Gesamtsieg bei den 24 Stunden Nürburgring seit 1993 an

Traditionell steigt am Himmelfahrts-Wochenende eines der größten Motorsport-Spektakel der Welt: Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 27. und 28. Mai lockt Hunderttausende Fans in die Eifel. Nach dem ultraknappen Ausgang im Vorjahr verspricht auch die 45. Auflage des Langstrecken-Klassikers wieder spektakuläres Racing. In den Topklassen sind rund 40 gesamtsiegfähige Fahrzeuge gemeldet. Mehr als ein Dutzend der favorisierten GT3-Boliden geht auf Rennreifen von Michelin auf die Hatz zweimal rund um die Uhr. Die französische Premiummarke, die das 24-Stunden-Rennen im Vorjahr zum 17. Mal gewonnen hatte, rüstet insgesamt 65 der 163 gemeldeten Fahrzeuge aus. Für besondere Spannung sorgt das kurzfristig modifizierte Reifenreglement: Alle Partner von Michelin starten mit Pneus, die auf Wunsch auch den Wettbewerbern zugänglich sind.

Ein Großteil der Top-Favoriten vertraut 2017 wieder auf Michelin, denn der Premiumhersteller kann jahrzehntelange Erfahrung und große Erfolge auf dem schwierigen Traditionskurs vorweisen. Kein anderer Reifenhersteller rüstet ähnlich viele Fahrzeuge für den Eifelmarathon aus. Speziell bei den Werksteams beziehungsweise den werksunterstützten Rennställen genießen die Pneus aus Clermont-Ferrand einen erstklassigen Ruf.

In diesem Jahr gewinnt der Kampf der Reifenhersteller zusätzliche Würze, da der Deutsche Motorsport Bund (DMSB) kurzfristig das Sportliche Reglement modifiziert hat. „Alle Hersteller müssen Muster ihrer GT3-Reifen beim DMSB hinterlegen – und die in der GT3-Kategorie engagierten Marken dürfen diese Referenzreifen käuflich erwerben“, erklärt Jérôme Mondain, verantwortlich für den Langstreckenmotorsport bei Michelin. Die französische Premiummarke verzichtet deshalb auf den Einsatz sogenannter „Vignetten-Reifen“, die die allerneuesten Produkttechnologien enthalten und damit Geheimnisträger sind. Diese exklusiven Entwicklungsreifen gehören nicht den Rennställen, sondern bleiben auch nach dem Einsatz im Besitz von Michelin. Bei den vergangenen Ausgaben des 24-Stunden-Rennens waren diese hochentwickelten Pneus oft der Schlüssel zum Gesamtsieg.

Trotz des Verzichts auf die allerjüngsten Technologien erhalten die Top-Partnerteams von Michelin eine siegfähige Entwicklungsstufe des erst seit Februar 2017 erhältlichen neuen MICHELIN Pilot Sport GT M. Viele weitere Rennställe setzen auf den bewährten, frei verkäuflichen MICHELIN Pilot Sport GT L.

Der MICHELIN Pilot Sport GT M ist der erste Kundensportreifen mit RFID-Chip. Der Chip enthält Daten wie den FIA-Code und den Reifentyp und kann bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h kontaktlos ausgelesen werden. Diese moderne Form der Reifenkontrolle erleichtert den Teams und dem Veranstalter die Reifenlogistik.

„Mit seiner verstärkten Karkasse ist der MICHELIN Pilot Sport GT M auf die steigenden Ansprüche moderner GT-Fahrzeuge ausgerichtet“, sagt Jérôme Mondain. „Wir freuen uns darauf, ihn jetzt auch auf der Nordschleife einzusetzen. Ein Fragezeichen bleibt die mögliche Distanz, die nach den Reglementsänderungen mit einem Reifensatz möglich ist.“


Verminderter Abtrieb der GT3-Boliden erhöht den Reifenverschleiß
Dass der DMSB zugleich die Aerodynamik der GT-Boliden beschnitten und Bodenfreiheit auf mindestens sieben Zentimeter erhöht hat, erschwert die Aufgabe für Michelin allerdings. Wegen des geringeren Abtriebs rutschen die Reifen mehr, was den Verschleiß in die Höhe treibt, Ziel der Regelmacher war es, die leistungsstarken GT3-Fahrzeuge etwas einzubremsen. Wie sich die ganzen Änderungen im Zusammenspiel auswirken, ist bislang kaum abzusehen – aussagekräftige Tests waren in der Kürze der Zeit kaum möglich.

Gerade die technisch ausgeklügelten GT3-Boliden der SP9-Klasse stellen höchste Ansprüche an die Pneus. Vor allem auf der unberechenbaren Nordschleife mit ihren schnellen Kurven und steilen Abfahrten, dem wechselnden und auch welligen Asphaltbelägen müssen die Reifen optimalen Grip unter sämtlichen Wetterbedingungen liefern. Die Kult-Rennstrecke ist inklusive Grand Prix-Kurs 25,378 Kilometer lang, besitzt 87 Kurven und viele Kuppen, pro Runde geht es 290 Meter steil bergauf und auch wieder herunter. Unzählige Belagwechsel und Bodenwellen, auf denen die Rennwagen immer wieder für einen kurzen Moment die Haftung verlieren und durchdrehen können, fordern das Reifenmaterial enorm. Permanent wechselnde Beschleunigungs-, Verzögerungs- und Seitenführungskräfte in Kurvenpassagen wie „Hatzenbach“, „Pflanzgarten“ oder im Bereich von „Aremberg“ bis „Bergwerk“ verlangen den Pneus zusätzlich alles ab.

Auch ausgedehnte Vollgas- und Hochgeschwindigkeitsabschnitte wie die Auffahrt zum „Kesselchen“ oder die rund drei Kilometer lange „Döttinger Höhe“ – auf der die Topautos Geschwindigkeiten von fast 300 km/h erreichen – fordern die Rennreifen extrem. Hinzu kommt das in der Eifel oft unberechenbare Wetter, das nicht nur den Teams und Piloten, sondern auch Michelin hohes Können und Flexibilität abverlangt.   


Vorjahressieger Mercedes mit Michelin am Start
Drei hochkarätige Rennställe schicken die siegreiche Kombination des vergangenen Jahres ins Rennen: Das Mercedes-AMG Team Black Falcon stellt zwei Mercedes-AMG GT3 auf Reifen von Michelin. Im Vorjahres-Siegerauto mit der Startnummer 1 wollen Maro Engel, Adam Christodoulou, Yelmer Buurman und Manuel Metzger um den Gesamtsieg mitreden. Das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport fährt auf zwei seiner drei V8-Donnerbolzen mit MICHELIN Rennreifen. Im Auto Nummer 48 wird DTM-Legende Bernd Schneider von Kenneth Heyer, Indy Dontje und Patrick Assenheimer begleitet. Die Startnummer 50 pilotieren Dominik Baumann, Maximilian Buhk, Edoardo Mortara und Edward Sandström. Einen weiteren Mercedes-AMG GT3 bringt das Haribo Racing Team an den Start. Am Steuer sitzen Uwe Alzen, Lance David Arnold, Maximilian Götz und Renger van der Zande.   


Starke Porsche-Phalanx mit Michelin
Langstrecken-Ikone Porsche wertet den Eifelmarathon wie im Vorjahr mit einem offiziellen Werkseinsatz auf. Das hauseigene Team Manthey Racing vertraut wie in der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC durchgehend auf Rennreifen von MICHELIN. Das Topauto, der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 911 ist mit LMP1-Weltmeister Romain Dumas sowie den WEC-Werksfahrern Fred Makowiecki, Patrick Pilet und Richard Lietz herausragend gut besetzt. Auch die weiteren Manthey-911 GT3 und ein Porsche Cayman 981 GT4 CS in der Klasse SP-X sind mit den französischen Pneus ausgerüstet. Ebenfalls auf Reifen von MICHELIN vertrauen die Publikumslieblinge von Frikadelli Racing, die diesmal mit zwei 911 GT3 R angreifen. In der einen „Frikadelle“ wird Nordschleifen-Queen Sabine Schmitz von Teameigner Klaus Abbelen, Andreas Ziegler und Alex Müller unterstützt. Das zweite Auto pilotieren Porsche-Werksfahrer Michael Christensen, Klaus Bachler, Norbert Siedler und Lucas Luhr.   


Zwei Audi-Teams vertrauen beim Eifelmarathon auf Michelin
Auch der unverwüstliche Audi R8 LMSgehört beim 24-Stunden-Klassiker zu den Sieganwärtern. Das Audi Sport Team Land setzt einen seiner beiden Mittelmotor-Renner mit Rennreifen von MICHELIN ein. Ähnlich verfährt das Audi Sport Team WRT – auch hier wird einer der beiden R8 LMS von Michelin ausgerüstet.   


Auch BMW setzt für den M6 GT3 auf Rennreifen aus Clermont-Ferrand
Im Vorjahr gab der neue BMW M6 GT3auf Reifen mit dem „Bibendum“ auf der Flanke seinen Einstand in der Eifel. Am kommenden Wochenende starten sechs dieser GT3-Coupés aus drei Rennställen mit MICHELIN Reifen. Schubert Motorsport bringt je ein Fahrzeug für Jens Klingmann/John Edwards/Tom Onslow-Cole sowie für Jesse Krohn/Bruno Spengler/Kuno Wittmer Kanada. Jörg Müller ist auf beiden Autos genannt. Ebenfalls zwei M6 GT3 schickt Rowe Racing ins Rennen. Hier drehen Markus Palttala/Nick Catsburg/Alexander Sims/Richard Westbrook sowie Philipp Eng/Alexander Sims/Maxime Martin/Marc Basseng am Lenkrad. Das BMW Team Schnitzer schickt mit Marco Wittmann/Tom Blomqvist/Martin Tomczyk sowie Alexander Lynn/Antonio Felix Da Costa/Timo Scheider und Doppelstarter Augusto Farfus zwei bärenstarke Crews ins Rennen.   


Lamborghini und Ferrari – zwei Paradiesvögel vertrauen auf Michelin
Die Markenvielfalt unter den Partnerteams von Michelin reicht noch deutlich weiter und umfasst zum Beispiel auch denLamborghini Huracan GT3 von Konrad Motorsport aus Verl in Ostwestfalen. Pilotiert wird der italienische Wirbelwind u.a. von Marco Mapelli und Hendrik Still. Das Wochenspiegel Team Monschau tritt mit den wohl schnellsten Zeitungsboten der Welt an: Im Ferrari 488 GT3 mit Rennreifen von Michelin wechseln sich Georg Weiss, Oliver Kainz, Daniel Keilwitz und Jochen Krumbach ab.

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